Rund 184 Millionen Euro Fördermittel steckte die Bundesregierung seit April 2011 die Entwicklung verschiedener Speichertechnologien für die Energiewende. Gut investiertes Geld, meinen Wissenschaftler des Forschungszentrums Jülich, die die Ergebnisse der Förderinitiative Energiespeicher unter die Lupe nahmen. Ihre Analyse mündet in einem Ausblick auf zukünftig wichtige Forschungsfelder.

Im April 2011 startete die Bundesregierung die Initiative, um die für die Energiewende notwendigen Speichertechnologien voranzutreiben. Die Bundesministerien für Wirtschaft, Umwelt und Forschung wollten mit der gemeinsamen Forschungsförderung die Handlungsoptionen für flexiblere Stromnetze erweitern.

Das konventionelle Stromnetz, das als Einbahnstraße von Großkraftwerken zu den Verbrauchern konzipiert ist, wird zunehmend zu einer Autobahn mit vielen Auf- und Abfahrten. Immer mehr  dezentrale Stromerzeuger speisen aus erneuerbaren Energiequellen in das Netz ein. Ein wachsender Anteil der Stromerzeugung richtet sich nicht nach dem Bedarf, sondern nach dem Angebot von Wind und Sonne. Stromspeicher könnten dabei helfen, das Stromangebot mit dem Stromverbrauch in Einklang zu bringen. Mit der Förderung von 259 Projekten wurden Fortschritte bei einer großen Bandbreite an Speichertechnologien erreicht.

Die Analyse zum Download -> http://forschung-energiespeicher.info/fileadmin/user_upload/bilder/171220_PtJ_Erfolg_2017.pdf